In jedem Kind musiziert es von Geburt an, jeder Mensch ist für die Musik geboren. Wir beobachten die Freude aller Kinder an Musik, das Mitwippen bei den ersten klingenden Takten, die Lust am Lallgesang, der Drang nach Bewegung zur Musik, die spontane Reaktion in Mimik und Gestik, die Freude am Wiegenlied der Mutter, das erste Ordnen von Tönen auf der Klaviertastatur, die frühe Rhythmusimprovisation auf Mutters Kochtöpfen, das faszinierte Zuhören. Musik ist äußerst wichtig für die kindliche Entwicklung – deshalb soll die Mutter auch durchaus während der Schwangerschaft schon Musik hören, wenn es geht eher ruhige Musik und keine Technomusik oder ähnliches was dem Kind Stress bereiten könnte. Auf der anderen Seite – wenn die Mutter bei der Musik glücklich ist dann ist es auch das ungeborene. Also, auch wenn man lieber House hört soll man es ruhig auch weiterhin hören. Oft ist eher die Lautstärke ausschlaggebend. Zu viele Schwingungen im Mutterleib sind nicht förderlich für das ungeborene Kind. So kann vielleicht sogar schon die Musikalität des Kindes vorprogrammiert werden. Es mangelt nicht an Belegen für eine jedem Menschen angeborene und eigene Musikalität. Wir kennen den perfekten Instrumentalisten, den stimmbegabten Sänger, den professionellen Tänzer, den kompetenten Zuhörer und viele andere Ausprägungen musikalischer Begabungen, die sich im Laufe des Lebens entwickeln, wenn sie nur rechtzeitig entdeckt und gefördert werden. Jeder Mensch kann übrigens von Natur aus singen, so ungläubig manchem diese Botschaft auch scheinen mag. In der Badewanne oder im Fußballstadion, in der Thekenrunde singen sie alle - ohne Ausnahme! Manche sind stumm geworden aufgrund vielleicht traumatischer Erlebnisse in Kindheit und Schule, wieder andere haben es versäumt, ihre Stimme zu schulen, zu pflegen, zu kultivieren - aber auch dazu ist es nie zu spät.
Leave reply